
Flugzeugingenieur John, ein smarter Engländer mit einwandfreiem Gentlemen-Benehmen, der nach abenteuerlichen Trekkingreisen rund um den Globus schließlich in Deutschland notgelandet ist und da nun ganz bodenständig ein Auto-Service-Center betreibt. Hin und wieder pendelt er noch zwischen Großbritannien und Deutschland hin und her, oder er taucht ganz einfach auch mal vor der Küste Griechenlands unter. Besonders gerne aber schraubt er an altertümlichen oder kuriosen Fahrzeugen herum und auf gar keinen Fall würde er sich von seinem 76er "TRIUMPH STAG V8 SPORTS CAR" trennen.
Sozialarbeiter Harry, in Nürnberg geborener Abkömmling eines westslawischen Stammes, ein Helfer, der mit dem Herzen denkt und deshalb nicht anders kann, als immer wieder mal Goodwill-Aktionen zu organisieren, wie beispielsweise eine Tafelinitiative nach dem New Yorker Vorbild "City Harvest", eine Straßenkreuzerparade zugunsten eines Sozialmagazins, ein Fußballspiel zwischen Bürgermeistern und Pfarrern (Don Camillo gegen Peppone), ein Straßenkünstlerfestival und eine Charity-Fahrradtour von Franken nach Südfrankreich zugunsten der Hilfsaktion "Sternstunden - wir helfen Kindern". Er ist vielfältig interessiert und bedenkenlos neugierig.
Medientechnologiestudent Sebastian, ein - obwohl in der Provinz aufgewachsen - überzeugter Weltbürger und reiselustiger Fotograf, der mit hochtechnisierten Multivisionsshows und außergewöhnlichen Fotoausstellungen sein Publikum jeweils zu begeistern versteht, lebte über ein Jahr in Island und begleitet die Tour direkt im Anschluss an sein Auslandspraktikum in Finnland von Asien aus mit seiner modernen Foto- und Kameratechnik ... und natürlich mit seinen ausgefallenen Ideen für Aufnahmeperspektiven.
Medientechnologiestudentin Melita, die sich - weil die Welt für sie ein Dorf ist - in Rumänien, dem Lande ihrer Kindheit ebenso zu Hause fühlt, wie in Deutschland, Island, Spanien, Italien oder Finnland und sich jeweils über ihre perfekten Sprachkenntnisse in englisch, französisch, rumänisch und deutsch hinaus, infolge ihrer Sprachbegabung recht schnell in die jeweiligen Landessitten einfühlen kann. Mit großer Neugierde bereist sie fremde Kulturen und liebt den Austausch mit polyphonen Lebensstilen.
... und schließlich die zwei three wheeler-TukTuk's, High Power, indischer Herkunft, mit satten 416 cc reichlich übermotorisiert und der Gewissheit, dass sie - wenn sie von dem Ausmaß des Vorhabens umfassend informiert worden wären, sich niemals freiwillig auf solch eine Wahnsinns-Odyssee eingelassen hätten. Als besondere Komfort-Ausstattung hebt die werksseitige Fahrzeugbeschreibung "die breite Fahrersitzbank" hervor (welche aber milde ausgedrückt nicht über den Bequemlichkeitsgrad einer hölzernen Bierbank hinausgeht).






